Klangraum Arche

KLANGRAUM ARCHE  KONZERTE FÜR DIE ARCHE

Der KLANGRAUM ARCHE  wurde vor Jahren eingerichtet, um Einnahmen zur Finanzierung der Kirchenmusik in der Arche zu generieren. Die Künstler verzichten dabei auf Honorare, nur ihre Unkosten werden erstattet.

Wir können nun mit Dankbarkeit und gewissem Stolz auf eine konstante und erstaunlich bunte Reihe von Musikbeiträgen durch professionelle Musikerinnen und Musikern und Laiengruppen zurückblicken.
Zu erinnern wäre an die Pianisten Alexander Baier, Jörg Beyerlin, Gerardo Chimini, Emanuela Kaess als gefragte Klavierbegleiterin und Solistin, die Nachwuchsgeigerin Takako Igarashi, der Flötist Martin Jung, Regine Jordine mit Flöte aber quer, die Choryfeen, Con Anima, die Sopranistin Sanae Nakai, die Gruppe Nykelharpa, Trompeten und Posaunenklassen der Musikhochschule Mannheim, unser Posaunenchor.
Im  Jahr 2017 erhielten wir dabei Spendengelder in Höhe von  
3 965,- Euro.

Diesen  KLANGRAUM ARCHE  wollen wir auch gerne im Jahr 2018 wieder anbieten. Voraussetzung dazu ist nicht nur, dass wir immer wieder neue und bewährte Künstlerinnen und Künstler für unsere Sache gewinnen können.
Besonders wichtig ist für uns auch, dass die Gemeinde durch zahlreiche Besucherinnen und Besucher ihr Interesse bekundet und eventuell auch mal den Mitarbeitern hinter den Kulissen eine motivierende Rückmeldung zukommen ließe.

Termine 2018

10. März:      Musikschule Neckargemünd,  Preisträgerkonzert
13.Mai:         Kozert für Violine, Kavier, Psalmen und Malerei
17. Juni:       Klaviermusik mit Jörg Beyerlin
14. Oktober: Ein Abend mit Kantor Uli Nerger.

„Shiki no utah- Jahreszeiten“ – Lieder aus Japan in der Arche


In der Reihe Klangraum Arche gab es vor kurzem ein ganz besonderes Highlight. Peter Menge begrüßte im Namen der Arche die Musikerinnen des Abends, die mit einer außergewöhnlichen Musikauswahl aufwarteten.
Sanae Nakai hatte aus ihrer Heimat Japan Lieder mitgebracht, die sie nun im Rahmen eines Konzertes darbot. „Shiko no uta – Jahreszeiten“ erklangen im stilvoll geschmückten Franziskus-Raum der Arche.
Mit kraftvoller und zugleich geschmeidiger Stimme präsentierte Sanae Nakai diese Lieder, die in Japan mit Volksliedern gleichzusetzen sind. Die Besonderheit dieses Abends war aber, dass es sich um Vertonungen japanischer Komponisten handelt. So wurden aus den Volksliedern Kunstlieder. Wichtig sind im Frühling die Kirschblüten, die gleich in mehreren Liedern eindrucksvoll besungen wurden. Damit das Publikum sich ganz auf die Musik einlassen konnte, trugen Regina Meyer und Alfred Jordine die Übersetzungen der japanischen Lieder vor.
Mit jubelnder Stimme freute sich Frau Nakai: „Der Sommer ist da“, bevor sie mit nachdenklichem Ausdruck einen Spaziergang „Am Meer“ besang.
Unterstützt wurde die Sopranistin am Klavier von Emanuela Kaess. Die freischaffende Musikpädagogin begleitete versiert und einfühlsam. Sie trug die Sängerin durch alle Gefühlswelten, aber blieb doch angenehm  im Hintergrund. Ergänzt wurde das Duo von Regine Jordine, Lehrerin für Querflöte, die einige Lieder wie eine zweite Stimme anschmiegsam begleitete. Sie vervollständigte das Programm mit einem Solo für Flöte: „Jade“ und der Komposition „After Hokusai“, die Bilder des japanischen Malers Hokusai zugrunde legt. Anna-Maria Weber, Schülerin von Frau Jordine, erwies sich dabei  als ideale Duett-Partnerin.
Diesen Beitrag der Flötistinnen nutzte die Sopranistin, um sich anschließend in neuem Gewand zu zeigen. Passend zu den  kühleren Jahreszeiten  trug  Sanae Nakai in blauem Kleid besinnliche und zum Nachdenken anregende Lieder vor, bevor die „Winterlandschaft“ mit furiosem Schluss eindrucksvoll präsentiert wurde. Mit begeistertem Applaus und nicht ohne eine Zugabe zu fordern, wurden die Musikerinnen vom Publikum reichlich belohnt.